Der erste Schritt ist immer der schwierigste

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Es ist eine Ironie des Schicksals, aber nach dem Schreiber den Überschrift habe ich mir erst mal eine Tasse Kaffee geholt und ein Stück Kuchen dazu gegessen. Dabei ist es so einfach. Beginnt man erst einmal, an einem Blogbeitrag zu schreiben, dann läuft es fast von selbst. Je nach Thema muss man da und dort ein wenig recherchieren und etwas überprüfen, aber grundsätzlich läuft es wie von selbst. Allerdings erst dann, wenn es läuft, denn der erste Schritt ist immer der schwierigste. Das gilt in fast allen Lebensbereichen. So auch beim Bloggen.

Der innere Schweinehund

Man kennt das Phänomen auch unter der Bezeichnung innerer Schweinehund. Fitnesscenter machen wohl den größten Teil ihres Umsatzes mit Mitgliedern, die daheim auf der Couch sitzen. Immer wenn man sich vornimmt heute Abend mal zum Sport zu gehen, ist es ziemlich schwierig das einzuhalten. Dabei stört es auch nicht, dass die Zeit an den Geräten richtig positiv ist. Man schaltet ab, erlebt Freude an der Bewegung und fühlt sich danach angenehm müde, während Glückshormone durch die Blutbahnen gepumpt werden.

Wohlfühlzone

Wir mögen unsere Wohlfühlzone. Kein Wunder, weil dort ist der Name Programm. Veränderungen sind immer mit einem großen Risiko verbunden. Zwar gibt es auch Chancen, aber was, wenn man es sich verschlechtert? Also besser mal da bleiben, wo man ist. Es könnte zwar besser sein, aber eben auch schlimmer. Im Zweifelsfall verändert der Mensch nichts.

Chancen und Risken

Dabei ist es nur eine Awägung von Chancen und Risken. Will man kündigen, dann gibt es die Chance, dass man einen besseren Job findet. Kürzere Wege, bessere Aufstiegschancen und mehr Gehalt könnten drin sei. Es kann aber auch schlimmer werden. Der neue Boss könnte ein Ausbeuter sein, der unbezahlte Übetrstunden fordert und die Mittagspause streicht. Ein Risiko, das man überbewertet.

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Das Leben ist geprägt von Entscheidungen. Sie haben mehr, oder weniger große Wirkung auf unser Leben

Stillstand ist Rückschritt

Also verharrt man dort, wo man gerade ist und bewegt sich nicht. Es ist vielleicht nicht gut, aber man weiß, wie man damit umgeht und hat sich bereits damit arrangiert. Dabei fehlt nur eine einzige Kleinigkeit um eine große Veränderung anzustoßen. Eine kleine Ursache kann eine große Wirkung haben und ein winziger Schneeball eine riesige Lawine auslösen. Was fehlt ist nur der erste Schritt.

Strategien

Was aber kann man tun, um sich selbst davon zu überzeugen, dass eine Veränderung, ein Anfang etwas Gutes ist? Eine Möglichkeit ist es, sich selbst vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wer das Lied Berlin von Nik P. kennt, der weiß, dass es darin um genau dieses Thema geht. Ein Ehepaar schiebt die Entscheidung, seinen Traum Berlin umzusetzen, immer weiter hinaus. Schließlich ist es zu spät für Berlin. In dem Fall wäre beispielsweise eine bindende Vereinbarung mit einem Umzugsunternehmen in Berlin eine Strategie. Eine Anzahlung zu leisten, oder wenigstens einen Kostenvoranschlag einzuholen, kann ein erster Schritt sein. Zuerst das Umzugsunternehmen Berlin dann als nächsten Schritt.

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Der Umzug nach Berlin darf nicht aufgeschoben werden. Will man dorthin, dann gibt es nur eine richtige Entscheidung

Mindest

Veränderungen bergen natürlich Gefahren. Aber diese Gefahren sind sehr überschaubar. Klar kann eine einzige Entscheidung wie ein Dominoeffekt eine Reihe von Ereignissen auslösen, die schließlich negative Auswirkungen haben. Man vergisst dabei aber, dass der erste Schritt eben nur der erste Schritt war. Auch wenn es später zu Problemen kommt, kann man den ersten Schritt nicht dafür verantwortlich machen. Die letzte Entscheidung, also der letzte Schritt vor dem Scheitern kommt dafür in Frage. Geht man davon aus, dass man, wenn man einmal etwas begonnen hat, dem Lauf der Dinge hilflos ausgeliefert ist, dann muss man dringend an seinem Mindset arbeiten!

Entscheidungen

Das Leben läuft von früh bis spät nach Entscheidungen ab. Mit jedem Fuß, den wir vor den anderen setzen, treffen wir eine Entscheidung. Wir nehmen den Bus, oder die Bahn, kaufen in diesem, oder dem anderen Supermarkt ein und sagen das, oder etwas anderes zu einem Mitmenschen. Die Entscheidungen haben alle Auswirkungen. Meist kleine, unmerkliche Veränderungen, aber manchmal auch gravierende.

Der falsche Fuß

Wird man am Heimweg von einem Fahrrad angefahren, weil man unachtsam war und auf die Straße gestiegen ist, ohne sich umzusehen, dann kann man die Ursache dort suchen, wo sie liegt. Der letzte Schritt war es. Ohne aufzublicken auf die Straße zu gehen und den Fahrradweg dort zu übersehen war ein Fehler. Viele Menschen rollen in so einer Situation aber den Tag auf und suchen die Ursache Stunden zuvor. Hätten sie nicht gerade jemanden getroffen, oder hätten sie Mittags nicht das schwere Essen gehabt, oder hätten Sie ihrem Vorgesetzten die Stirn geboten, oder hätten sie heute morgen etwas auffälligeres angezogen, oder wären sie mit dem richtigen Fuß zuerst aufgestanden.

Schicksal

Der Lauf der Dinge ist aber eben nicht vorgezeichnet. Mit jeder kleinen Handlung können wir ihn beeinflussen. Heute einen Schritt in eine Richtung zu setzen heißt nicht, dass wir nie wieder eine andere Richtung einschlagen können. Ein Schritt, oder eine ganze Reihe von Schritten kann trotzdem jederzeit geändert werden. Wenn wir also ein Risiko eingehen und die negativen Folgen treten tatsächlich ein, dann können wir immer noch Entscheidungen treffen. In dem Fall ändert man seine Entscheidung einfach ab.

Nicht zögern

Eine Entscheidung zu treffen ist ziemlich einfach. Solange man nicht darüber nachdekt, weiß man meist, was zu tun ist. Erst das Durchkneten der Idee bringt die eigentlich klare Entscheidung ins Wanken. Will man weiterkommen im Leben, dann sollte man also nicht zu viel nachdenken. Spontane Handlungen sind gefährlich und können unter Umständen keine Verbesserung bringen. Nichts zu tun bringt mit Garantzie keine Veränderung.

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