Drahtkorb rund DIY

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Wahrscheinlich ist es darauf zurückzuführen, dass die Wenigsten von uns heute mit einer handwerklichen Tätigkeit beschäftigt sind. Wir arbeiten mit virtuellen Produkten und meist ist kein Ergebnis zu sehen. Es ist wohl ein Ausgleich, dass Hobbys, in denen etwas erschaffen wird und die einen handwerklichen Hintergrund haben, momentan einen Boom erleben. Man verbringt Stunden in der Küche und beschäftigt sich mit dem Kochen als Hobby. Die Abkürzung DIY ist in aller Munde. DIY – Do it yourself, bezeichnet das Basteln. Wir bauen, basteln, nähen und bemühen und Dinge nicht zu kaufen, sondern selbst zu machen. Der Trend bietet einen tollen Ausgleich zum Büroalltag und bereichert unser Leben mit interessanten Dekoartikeln. Will man etwa einen runden Drahtkorb, etwa für Feuerholz, oder zur Aufbewahrung von Zeitschriften selbst machen, dann ist das eine ausgezeichnete Idee.

Drahtkorb

Draht ist ein Material, das in erster Linie mit dem Garten in Verbindung gebracht wird. Maschendrahtzaun, oder Blumendraht kommt dort zur Anwendung und erfüllt seinen Zweck als widerstandsfähige Barriere, oder verlässliche Verbindung. Die Verarbeitung der dünnen Metallstangen ist nicht ganz einfach. Trotzdem hält der Draht in letzter Zeit auch Einzug in den Innenraum. Ein runder Drahtkorb, wie beispielsweise der ferm LIVING Drahtkorb lässt sich vielseitig in der Wohnung einsetzen. Bei diesem Wire Basket wurden sehr starke Drähte verarbeitet und pulverbeschichtet. Er ist verlötet und hat damit keine scharfen Kanten. Die enden sind abgerundet und verhindern, dass etwa Textilien an den Enden, oder Verbindungen Schaden nehmen.

Stahldraht

Für den runden DIY Drahtkorb braucht man Stahldraht. Mit einer Dicke von etwas mehr als einem Millimeter ist der Draht stabil und bleibt in der Form. Der Aufbau des Drahtkorbes besteht aus 4 Elementen. Zwei Ringe, die aus Stahldraht gebogen werden. Am Boden wird ein rundes Stück Gitter und für die Wand ein rechteckiges Stück Gitter benötigt. Das Problem bei der Herstellung des runden DIY Drahtkorbs ist die Verbindung der einzelnen Teile. Die einfachste Variante ist das Umbiegen des Drahtes. Damit entstehen allerings scharfe Enden, die beispielsweise dann stören, wenn Wäsche, oder eine Decke in den Drahtkorb soll. Abgesehen davon ist diese Form der Verbindung aber einfach, schnell herzustellen und auch stabil.

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Drahtkörbe sind auch im Außenbereich ein modernes Gestaltungselement

Löten

Stahldraht kann aber auch verlötet werden. Will man feste Verbindungen, ohne abstehende Drähte, an denen Maschen hängenbleiben können, dann ist das Löten eine gute Variante. Wie in der Elektronik wird der Draht mit Lötzinn verbunden. Dazu kann ein Lötkolben, oder eine kleine Lötlampe zum Einsatz kommen. Vor dem Verlöten werden die Stellen mit einem Schleifpapier aufgerauht und mit Lötpaste bestrichen. Die Stelle wird mit dem Lötkolben, oder der Lötlampe vorgewärmt. Dann wird das Lotzinn sparsam aufgetragen. Eine Kombination der beiden Verbindungen ist genauso möglich. Der zurückgebogene Draht wird verlötet, so dass er zusammen mit dem Lötzinn den zweiten Draht vollständig umschließt.

Die Ringe

Als erstes werden aus dem Stahldraht zwei geschossene Ringe gebogen. Ein kleinerer Ring für den Boden und ein etwas Größerer für die obere Kante. Die Enden werden leicht überlappend miteinander verlötet, oder mit dünnem Blumendraht umwickelt. Das Umwickeln, oder Verlöten soll einerseits die Verbindung stabilisieren und andererseits verhindern, dass Draht absteht. Als nächstes wird der Boden gefertigt. Für Boden und Wände wird Kaninchengitter verwendet. Dieses Gitter gibt es in unterschiedlichen Maschenweiten und es ist sehr stabil.

Der Boden

Für den Boden wird der untere Ring auf das Kaninchengitter gelegt. Mit einer Zange wird ein rundes Stück aus dem boden geschnitten. Zumindest eine halbe Maschenweite größer muss der Kreis sein. Am Rand werden die Querstreben herausgeschnitten, so dass rundherum kleine Stückchen Draht herausragen. Dieser Draht wird als erstes mit einer Zange nach oben gebogen. Danach wird der kleinere Ring um diese senkrecht nach oben stehenden Drahtenden gelegt. Zuletzt wird der Draht nach außen und nach unten geboben, so dass er in klenen festen Schleifen um den Ring liegt.

Die Wände

Im nächsten Arbeitsschritt wird aus dem Kaninchengitter die Wand ausgeschnitten. Ein Stück, dessen Unterseite so breit ist, wie der Umfang des kleinen Ringes und die Länge der Oberseite dem Umfang des größeren Rings enspricht. An der Ober- und Unterseite wird wieder eine halbe Maschenweite Zugabe gegeben. An einer Seite wird der Draht so geschnitten, dass er mit einer senkrechten Strebe abschließt. Am anderen Ende bleibt wieder eine halbe Maschenweite mehr.

Der Zusammenbau

Zuletzt wir der runde DIY Drahtkorb zusammengesetzt. Dazu werden die beiden Seitenteile des Mantels miteinander verbunden. Wie schon am Boden wird auch hier der Draht zuerst freigelegt und dann um den senkrechten Draht am anderen Ende nach außen umgeklappt. Unten und oben wird der Mantel jeweils mit dem Ring verbunden. Das Ergebnis ist ein stabiler runder Drahtkorb. Das Falten eines eckigen Korbs ist für den Anfang einfacher. Hier muss lediglich ein pasendes Kreuz aus dem Draht geschnitten werden. Für die Oberseite wird ein Rechteck aus Stahldraht gebogen und die 4 Kanten, sowie die Oberseite durch Umklappen miteinander verbunden.

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