Der eigen Garten Vor- und Nachteile

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Jeder von uns weiß, was es heißt einen eigenen Garten zu haben. Schließlich waren wir alle doch schon mal bei jemanden zum Grillen eingeladen, oder vielleicht hatte die-, oder derjenige sogar ein Pool im Garten, in dem wir uns abkühlen durften. Entspannung pur und ein herrliches Gefühl, mitten in der Natur seine Freizeit zu genießen. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es allerdings anders aus. Der eigene Garten ist eine Oase der Erholung und ein Ort, wo man ungestört, sehr nahe an der Natur leben kann. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Was Besucher und Passanten nicht wahrnehmen ist der Arbeitsaufwand, der dahinter steckt. Aber auch andere Aspekte des eigenen Garten sind nicht nur ein Vorteil. Sehen wir uns also an, welche Vor- und Nachteile der eigene Garten hat und ob dieser Lebenstraum es wirklich wert ist, ihn zu verfolgen.

Das Eigenheim

Hat man einen eigenen Garten, dann hat man damit meist auch ein Einfamilienhaus. Das Leben in so einem Haus ist ruhig. Es gibt keine Nachbarn, mit denen man sich herumärgern muss und braucht auch keine Rücksicht zu nehmen. Der Schnitt der Wohnräume entspricht den eigenen Vorstellungen und man selbst entscheidet über alles, was es zu entscheiden gibt. Man ist der Herr im eigenen Haus. Aber nicht nur das.

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Die Grillparty im Garten ist der Klassiker, wenn man an einen Garten denkt

Mädchen für Alles

Ein Haus braucht Wartung und Pflege. Wohnt man zur Miete, dann bezahlt man dafür monatlich mit den Betriebskosten einen angemessenen Anteil. Damit ist die Hausverwaltung bezahlt. Profis, die sich um alles kümmern, was man für den Betrieb eines Hauses braucht. Wartung und Instandhaltung genauso wie Reparaturen. Wird ein Schaden gemeldet, dann wählen die Profis von der Hausverwaltung den Handwerker aus, verhandeln Preise, prüfen Kostenvoranschläge, vergeben den Auftrag und prüfen danach, ob alles erledigt wurde, bevor sie die Rechnung begleichen. Lebt man im Eigenheim, dann hat man keine Hausverwaltung.

DIY – Programm statt Tend

Das Eigenheim zu verwalten ist Aufgabe des Besitzers. Man sorgt sich also genauso, wie eine gewissenhafte Hausverwaltung um Wartung und Reparaturen. Allerdings kann man das, anders als die Hausverwaltung, nicht Vollzeit machen. Die meisten Menschen müssen Geld verdienen. Die Hausverwaltung macht man also nebenbei. Außerdem ist man beim eigenen Geld eher sparsam. Also versucht man meist, die Reparaturen selbst zu erledigen. Hat man ein Eighenheim, dann ist man automatisch Heimwerker.

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Ein Garten bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings erobert die Natur bevorugt genau die Bereiche, wo man sie nicht haben will

Gärtner

Ähnlich ist es mit dem eigenen Garten. Wer in einer Wohnhausanlage lebt, in der es Wiesen und andere Freiflächen gibt, der wird im Alltag sehen, dass die Rasenflächen immer top in Schuss sind. Ist man dann man tagsüber daheim, dann staunt man wahrscheinlich nicht schlecht. Die Hausbetreuung fährt schweres Gerät aus der Garage und arbeitet in Kleingruppen über Stunden am üppigen Grün.

Es grünt so grün

Das Problem an dem herrlichen Grün ist nämlich, dass die Pflanzen überhaupt keine Lust haben, in einer bestimmten Form zu wachsen. Ganz im Gegenteil. In Konkurrenz mit seinen Nachbarns bemüht sich jede Pflanze um ein Plätzchen am Licht. Sie wachsen wild in alle Richtungen und versuchen damit, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Will man einen gepflegten Garten haben, dann muss man ihn auch pflegen. Sonst wächst er über kurz oder lang zu und könnte als Kulisse für den nächsten Teil von Jurassic Park herhalten.

Nebenerwerbslandwirt

Gartenarbeit fällt ganz klar eine von den Dingen, die viel leichter aussehen, als sie sind. Auch wenn man sich einen Gartengestalter leistet, der ein durchgängiges Konzept in den Garten bringt und die richtigen Pflanzen auswählt, ist von der Parkatmosphäre nach ein paar Tagen wenig übrig. Nach ein paar Wochen ist sie komplett verschwunden. Außer natürlich, man schneidet, kürzt, bindet und mäht regelmäßig.

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Der Rasenmäher kostet Zeit und Kraft. Das muss man berücksichtigen, bevor man sich einen Garten zulegt

Eigener Garten – Die Nachteile

Gut, die Nachteile sind also Arbeit und Verantwortung. Will man einen schönen Garten, dann muss man mehrmals die Woche Zeit investieren. Man muss gießen, Rasen mähen und Bäume und Sträucher schneiden. Dazu braucht man Ausrüstung und vor allem Zeit. Aber überwiegen diese Nachteile?

Eigener Garten – Die Vorteile

Die Vorteile sind tatsächlich die, die weiter oben bei den Klischees beschrieben wurden. Solange man sich bewußt ist, dass das Leben im eigenen Garten keine ewige Grillparty ist und man am nächsten Tag den Grillrost reinigen muss, dann kann man tatsächlich eine tolle Zeit im Garten verbringen. Die intensive Zeit fällt in den Sommer und den Herbst. Im Winter hat man frei und kann sich mal um andere Dinge kümmern.

Gartenarbeit

Gartenarbeit ist häufig schwere körperliche Arbeit. Trotzdem ist diese Art der Arbeit auch eine Form der Entspannung. Grün beruhigt uns und lässt und herunter kommen. Auch dem Rasenmäher nach einem fordernden Arbeitstag eine Stunde lang nachzulaufen, ist eine tolle Form des Ausgleichs. Wie bei einer Laufeinheit bekommt man den Kopf frei und kann zuverlässig abschalten.

Bin ich der Gartentyp?

Der Gartentyp ist derjenige, der gerne daheim ist. Außerdem haben Gartentypen Freude daran, etwas mit ihren Händen zu erschaffen. Beides kann man im eigenen Garten ganz hervorragend ausleben. Ist man gerne auf Party und schläft am Wochenende gerne länger, dann sollte man sich die Idee mit dem Garten nochmal überlegen. Nur wenn man gerne und regelmäßig am Garten arbeitet, wird er zu der Erholungsoase, die man sich wünscht.

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